Klassenerhalt gesichert
Die Concordia gewinnt das Heimspiel gegen Erkelenz und spielt aufgrund der restlichen Ergebnisse nächstes Jahr wieder Bezirksliga. Am Sonntag war die Bahnhofstraße wie elektrisiert. Jede Aktion wurde von der Geräuschkulisse eines großartigen Publikums begleitet und gefeiert. Das gab der Mannschaft den letzten Push im Abstiegskampf und spiegelte sich direkt im Spiel wider. Die Concordia in der Anfangsphase sehr aggressiv und griffig. Bereits in der 14. Minute wurde dieser Wille belohnt. Yasin Burbut, früh für David Götting eingewechselt, setzt überragend nach und fand mit seiner Flanke Lukas Roosen, 1:0 - die frühe Führung (14.). Danach zog sich Oidtweiler etwas mehr zurück, ließ aber mit Ausnahme einer Chance nichts zu. Dafür war die Chance umso größer und musste mit einer Glanzparade von Moritz Bürger vereiltet werde (30.).
In der zweiten Halbzeit ein recht unspektakuläres Spiel ohne wirklich klare Chance. Erst die Schlussphase brachte wieder Aufregung. Nach einer Ecke nickte Lazar Savic zum 2:0 ein (73.). Die Concordia schien wie der sichere Sieger. Erkelenz fand wenig Lösungen gegen die stabile Defensiv und Oidtweiler konterte, nutze jedoch keine der Chancen. So kam Erkelenz in der Nachspielzeit nochmal zurück. Nach einer Ecke köpfte Gabriel Filinski zum 2:1 ein (94.). Und damit nicht genug. Die letzte Aktion war ebenfalls eine Großchance Erkelenz nach einem Eckball, doch als der Ball hinter dem Tor aufkam, pfiff der Schiedsrichter ab und erlöste die Concorden.
Oidtweiler beendet verdient die Negativserie und hat einer schwierige Saison damit überstanden. Noch zwei Pflichttermine sollen ein versöhnliches Ende abrunden.
Hitzschlag in der Schlussphase
Der Abstiegskampf spitzt sich immer weiter zu und die Concordia verspielt in Bergrath unnötigerweise eine 2-Tore-Führung in der Schlussphase. Bei heißen Temperaturen stand Oidtweiler vor einer schwierigen Aufgabe bei den offensivstarken Bergrathern. Auch wenn es für die Hausherren um Nichts mehr ging, zeigte der Tabellenvierte Wettkampfcharakter und spielte bis zum Schlusspfiff mit aller Macht auf Sieg.
Dabei war die Concordia über 70 Minuten ein unangenehmer Gast. Defensiv stabil ließ man in der ersten Halbzeit kaum Chancen zu und war vorne sehr effektiv. Nach zwei langen Einwürfen führte man durch Philipp Stollenwerk und David Götting früh mit 0:2 (6./15.). Trotz des Anschlusstreffer durch Luis Mankartz (17.), blieb die Concordia gut im Spiel. Kurz vor der Pause erhöhten die Gäste sogar durch Nils Geldner auf 1:3 (47.). Eine erste Halbzeit, die nahezu optimal für die Concorden lief.
Doch in der zweiten Halbzeit ließen die Kräfte nach. Unermüdlich versuchte Bergrath das Spiel zu drehen. In der 73. Minute war der Druck dann zu groß. Oidtweiler ließ für 5 Minuten die Deckung fallen und wurde eiskalt bestraft. 2 Tore nach Standards (Malu 73./ Wilden 77.) und 1 Tor aus dem Spiel (Finken 74.) drehten die Partie komplett. Danach fing sich die Concordia und nahm auch wieder am Spiel teil. Für 15 Minuten gestaltete sich nochmal ein ausgeglichene Spiel, in dem Oidtweiler auch gute Chancen auf den Ausgleich hatte. In der Nachspielzeit mussten die Gäste komplett aufmachen. Diese Lücken wurden von Bergrath gnadenlos ausgenutzt. Yilmaz, Meurer und Geserick machten das Ergebnis zu deutlich - 7:3 (94./96./97.).
Gute 70 Minuten reichen der Concordia nicht. Am Sonntag steht die Mannschaft in der Pflicht diese guten Leistungen über 90 Minuten abzuliefern.
Unverständliches Auftreten
Freitagabend und Flutlicht an der Bahnhofstraße, eigentlich sollte gegen Hilfarth die Wende geschafft werden. Doch Oidtweiler verliert auch diese Partie knapp. Schuld daran war ein absolut unverständliches Auftreten in der ersten Halbzeit der Concorden. Man hatte sich so viel vorgenommen und bis zum Anpfiff erschien alles perfekt bereitet, doch dann 45 Minuten zum Vergessen. Außer einem frühen Kopfball an die Latte, kam offensiv nichts von der Concordia. Stattdessen schaute man Hilfarth beim Entfalten ihrer Qualität zu. Gino Krings und Pascal Schostock brachten die Gäste vollkommen verdient mit einer 2:0-Führung in die Pause (29./45.). Mit diesem Ergebnis war Oidtweiler noch gut bedient.
In der zweiten Halbzeit dann endlich das wahre Gesicht der Concorden. Kampf, Leidenschaft und Mut waren zu sehen. Ab sofort war es ein Duell auf Augenhöhe mit Chancen auf beiden Seiten. Oidtweiler drang den Tabellendritten immer weiter in die eigene Hälfte und belohnte sich in der 66. durch Nils Geldner mit dem Anschlusstreffer (66.). Aber die Zeit ran den Concorden davon. Hilfarth verpasste es zwar gute Kontersituationen in die Entscheidung umzumünzen, brachte die knappe Führung aber über die Zeit.
Was auch immer in der ersten Hälfte los war, das war nicht Oidtweiler. In den letzten drei Spielen muss eine Reaktion gezeigt werden.
Nächste Pleite im direkten Duell
Mit einem Sieg hätte Oidtweiler sich deutlich von den Abstiegsrängen absetzen können. Stattdessen ist es pure Enttäuschung nach dem Auswärtsspiel beim VfR Würselen. In einer ausgeglichenen Partie fehlt Oidtweiler erneut die letzte Durchschlagskraft in der Offensive. Bereits früh hätte Oidtweiler durch gute Chancen in Führung gehen können, aber Alu-Pech oder gute Abwehrleistungen in letzter Sekunde verhinderten den perfekten Start. Aber auch Würselen wurde schnell offensiv vorstellig. Die erste Chance vereitelt Moritz Bürger noch stark, doch der nächste Standard brachte die Hausherren in Führung. Ein Freistoß wurde unglücklich genau auf den Fuß von Koray Demirciler geklärt, der beim Einschieben keine Mühe mehr hatte (18.). Die spielerische Qualität Würselens zeigte sich danach mehr und mehr, aber die Concorden hielten den Ball weitestgehend aus der gefährlichen Zone. Bessere Chancen hatte zum Ende der ersten Hälfte die Concordia, aber wieder fehlte das letzte Puzzelstück.
Auch im zweiten Durchgang gestaltete sich ein unterhaltsames Spiel. Moritz Bürger konnte ein Elfmeter von Tim Gehards parieren und mehrere Aluminium-Treffer auf beiden Seiten hätten eigentlich Tore verdient gehabt. So bleib es bis in die Schlussphase spannend. Würselen zog sich immer weiter zurück und ließ die Concordia anlaufen. Doch im Moment soll es vor dem Tor für die Concorden einfach nicht funktionieren. Somit blieb es bei 1:0 für den VfR. Statt Befreiungsschlag heißt es also knallharter Abstiegskampf für Oidtweiler. Spannung pur von Platz 14. - 8. mit drei Punkten Differenz. Die gute Nachricht, die Mannschaft hat bereits bewiesen, dass sie das kann. Jetzt heißt es annehmen und möglichst schnell Klarheit schaffen.
Knappes Pokalaus
Die Stimmen nach dem Pokal-Highlight ließen nicht vermuten, dass die Concordia den Finaleinzug knapp verpasst hat. Am vergangenen Mittwoch erfuhr die Mannschaft lautstarken Beifall und stolzen Zuspruch nach Abpfiff. Vor einer einzigartigen Kulisse bot Oidtweiler dem Landesligisten aus Brand bis in die Schlussminuten Paroli. Die Vorzeichen ließen eigentlich eine klare Angelegenheit vermuten, aber die Concorden stemmten sich mit allem was sie zu bieten hatten gegen die Niederlage. Über 90 Minuten war Oidtweiler Brand ebenbürtig. Der Landesligist trat sehr passiv und sehr vorsichtig auf, wodurch von Beginn an die Hoffnungen der Concorden aufkeimten. Plötzlich war es ein 50/50-Spiel. Doch Brand war den Ticken abgezockter vor dem Tor. In einer Drangphase von circa 10 Minuten in der ersten Halbzeit, erzielten die Gäste den verdienten Führungstreffer. Nachdem kurz zuvor ein Alu-Treffer Oidtweiler vor dem Rückstand bewahrte, war es Leo Kleiber, der in der 34. Minute, der aus dem Getümmel zum 0:1 traf (34.).
Die zweite Halbzeit gehörte aber ganz der Concordia. Oidtweiler lief an und versuchte den Abwehrblock von Brand zu knacken. Von den Gästen kam offensiv fast gar nichts mehr. Erst in der Schlussphase blieben einige Konter schlecht ausgespielt. Aber auch Oidtweiler ließ die Chancen liegen.
So blieb es beim 0:1 für die Gäste. Dennoch boten die Concorden einen spannenden Pokalabend, der Aufschwung für den Saisonendspurt geben kann.
Verdiente Auswärtsniederlage
Der Auftritt in Roetgen muss schnell aus den Köpfen der Concorden. In einem richtungsweisenden Spiel fehlt es Oidtweiler an allem. Die Roetgener setzen ihren guten Lauf in der Rückrunde verdient fort. Auf Seiten der Concordia fehlte von Beginn an die nötige Struktur, um das gewohnte Spiel aufzuziehen. Viele Unsauberkeiten ließen Oidtweiler gar nicht erst ins Spiel kommen. Roetgen war von Beginn an griffiger in den Zweikämpfen und suchte klarer den Weg zum Tor. Nach ein, zwei Annäherungen erzielte Dieuveille Mangaya-Twadela mit einem Schuss aus 20 Metern die verdiente Führung (21.). Oidtweiler verlor den Ball zu leicht in der Vorwärtsbewegung und Mangaya-Twadela nutzte diese Unordnung sofort. Das war aber ein kleiner Wachmacher für die Concorden. Nach einer taktischen Anpassung kam Oidtweiler besser ins Spiel, blieb aber ungefährlich in den Offensiv-Bemühungen.
Im zweiten Durchgang war es dann auch ein ausgeglicheneres Spiel, allerdings fehlte der Concordia über 90 Minuten die nötige Durchschlagskraft. Somit war es für Roetgen keine schwere Aufgabe die Führung zu verteidigen. Einige gute Situationen der Hausherren blieben ungenutzt, sodass Oidtweiler bis zur 89 Minute im Spiel blieb. Da gab es dann auch endlich einen guten offensiven Spielzug der Concorden. Der Abschluss von Philipp Rosnersky war jedoch zu ungefährlich. Doch es sollte nicht mehr spannend werden, denn genau im Gegenzug erhält Roetgen einen berechtigten Strafstoß, den Ferhat Akar zum 2:0 Endstand verwandelte (90.).
Oidtweiler muss sich mit dieser Niederlage wieder klar auf den Abstiegskampf fokussieren. Die gute Nachricht ist, dass das Pokal-Halbfinale ansteht. Somit bleibt keine Zeit zum Nachdenken, sondern ein Highlight-Spiel zum Genießen steht an.
Vermeidbare Heimniederlage
Mit dem TV Konzen war eine Mannschaft mitten im Abstiegskampf zu Gast an der Bahnhofstraße. Dementsprechend wollte die Concordia dominant auftreten und die Punkte zu Hause behalten. Teilweise gelang dies auch. Oidtweiler bestimmte über 90 Minuten das Spielgeschehen, die Punkte gingen dennoch mit in die Eifel. Die Gäste stellten sich in einem tiefen Block in die eigene Hälfte auf und verteidigte mit Herz und Leidenschaft. Den Concorden fehlte im letzten Drittel die nötige Kreativität, um geeignete Lösungen zu finden. Konzen lauerte auf Umschaltsituationen und nutzte die erste Chance direkt zum 0:1 durch Simon Kuck (17.). Dies spielte den Gästen merklich in die Karten. Der Block wurde mit zunehmender Spielzeit immer kompakter und tiefer. In der ersten Halbzeit sorgte Oidtweiler noch mit einigen Durchbrüchen für Gefahr, der letzte Pass oder der Abschluss blieben allerdings unsauber.
Das gleiche Bild ergab sich auch in der zweiten Hälfte. Mit Ausnahme einer Konterchance, konzentrierte sich Konzen nur auf die Defensivarbeit, während sich Oidtweiler die Zähne ausbiss. Denn es fehlten in der Offensive weiterhin die nötige Qualität und Durchsetzungskraft. Zwei strittigen Szenen, in denen den Concorden ein möglicher Elfmeter verwehrt wurde und eine Glanzparade von Kevin Braun, sind zu wenig ernsthafte Torraumszenen für die Ansprüche der Concordia.
Der Einsatz stimmte bei den Hausherren und auch die Defensive stand sehr stabil, dennoch fehlte am Sonntag einfach der letzte Punch, um sich für die Mühen zu belohnen.
Leistungsgerechtes Remis
Beim Bezirksliga-Klassiker in Haaren war die Concordia beim formstärksten Team der Liga zu Gast. Dementsprechend schwierig sollte sich die Aufgabe für die Concorden gestalten. Doch der Start lief optimal. Nach einem langen Ball von Leon Roosen konnte Yasin Salih Burbut bereits in der 2. Minute das 0:1 erzielen (2.). Trotz der Führung schlichen sich zu viele leichte Fehler in das Spiel der Concordia ein. Somit holte man Haaren in die Partie und es gestaltete sich ein ausgeglichenes Spiel, in welchem die Kontrolle jedoch Oidtweiler gehörte. Zwingende Chancen gab es auf beiden Seiten aber erst zum Schluss der Halbzeit. Moritz Bürger reagierte stark gegen Til Pütz, bevor Yasin Salih Burbut, aus ähnlicher Position wie beim 0:1, verzog. In der Nachspielzeit erzielte Haaren nach einer Ecke dann doch noch den Ausgleich. Luca Ernst nickte aus kurzer Distanz ein, nachdem der Ball zufällig zu ihm fand (45.+1.).
Ein denkbar ungünstiger Zeitpunkt, der Haaren mehr Schwung für die zweite Halbzeit gab. Zunächst war es weiterhin ein ausgeglichenes Spiel, ohne das ein Team auf die Führung drang. Erst in der Schlussphase bekam Haaren etwas Übergewicht und war dem 2:1 deutlich näher. Während Haaren zu mehreren Tormöglichkeiten kam, konnte Oidtweiler die wenigen, guten Chancen nicht nutzen. Moritz Bürger avancierte zum besten Concorden und hielt den Punkt fest.
Insgesamt geht das Unentschieden in Ordnung, wobei Oidtweiler besser damit leben kann. Im zweiten Abschnitt fehlte der Concordia die nötige Power und Ruhe, um selber auf Sieg zu spielen. Die positive Entwicklung zeigt sich aber dennoch, da solche Spiele in der Vergangenheit ohne Punktgewinn geendet wären.
Nach einer Woche „Oster-Pause“ ein kurzer Blick zurück auf den Heimsieg gegen Kuckum. Unter Flutlicht bot sich den Zuschauern ein leidenschaftliche Partie. Die Anfangsphase gehörte klar den Concorden. Andre Hochmuth, Robin Switalla und Yasin Burbut vergaben in den ersten 15 Minuten 3 große Chancen auf die frühe Führung. Eigentlich hätte Kuckum, in Person von Benedict Krüger, diese Nachlässigkeiten bestrafen müssen. Doch sein Abpraller aus knappen 6 Metern, köpfte der Gästestürmer am leeren Tor vorbei - Glück für die Concordia. Doch damit kam Kuckum ins Spiel. Es boten sich nun Chancen auf beiden Seiten, die beide Teams jedoch ausließen. Das 0:0 zur Pause gestaltete sich insgesamt gerecht, wobei die Chancen ausreichend Qualität für Tore boten.
Auch der Start in die zweite Halbzeit gehörte Oidtweiler. Aus einer unübersichtlichen Situation im Gästestrafraum fand Yasin Burbut mit seinem Schuss Robin Switalla. Aus der Drehung netzte der zur 1:0-Führung ein (53.). Kuckum gab sich dennoch nicht auf. Außer einem Tor aus Abseitsposition und Distanzversuchen, ergaben sich lange jedoch wenig Gefahr. Aber auch Oidtweiler bot offensiv wenig an. Somit entwickelte sich ein Abnutzungskampf im Mittelfeld. Kurz vor Schluss war es wieder ein Kopfball von Benedict Krüger, der den Ausgleich hätte bedeuten müssen. Der Stürmer köpfte jedoch wieder aus ca. 6 Metern vorbei.
Somit zieht Oidtweiler einen etwas dreckigen Heimsieg. Doch mit Blick auf die Saison hat sich die Mannschaft so ein Spiel mit vielen unbelohnten, guten Leistungen verdient. Jetzt gilt es mit neuer Kraft in den Saisonendspurt.
Comeback wird nicht belohnt
Beim Tabellenzweiten aus Kohlscheid konnte die Concordia nach dem Heimsieg gegen Ay-Yildizspor befreit aufspielen. Auf dem großen Platz gestaltete sich zunächst ein ausgeglichenes Spiel. Beide Teams versuchten spielerisch Chancen zu kreieren, allerdings blieben die meisten Ansätze harmlos. Nur Oidtweiler konnte zu Beginn gefährliche Abschlüsse verbuchen und hätte sich eine Führung aufgrund der disziplinierten Leistung durchaus verdient. Stattdessen zeigte Kohlscheid warum sie dort oben stehen. Nach einer strittigen Freistoßentscheidung erzielte Daniel Simon Ott mit dem ersten Torschuss sehenswert das 1:0 (30.). Damit war der Favorit im Spiel. Pünktlich zum Pausenpfiff erhöhte Jacob Nkrumah-Sarfo auf 2:0, nachdem die Concordia Defensive einmal unaufmerksam war (45.+2).
Voller Tatendrang lief Oidtweiler direkt zu Beginn der zweiten Halbzeit in einen Konter, den Jeremy Labas zu 3:0 vollstreckte (47.). Doch die Concorden gaben sich nicht auf. Dies wurde in der 54. Minute durch einen Handelfmeter, den Philipp Stollenwerk verwandelte, belohnt - 3:1 (54.). Ab sofort war es ein offenes Spiel mit Möglichkeiten auf beiden Seiten. Andre Hochmuth erzielte den, in dieser Phase den verdienten, 3:2-Anschlusstreffer (64.). Das Momentum kippte auf die Seite der Concorden und mündete im Ausgleich durch Robin Switalla nach einer Ecke (73.). Vielleicht etwas zu gierig lies Oidtweiler den KBC wieder ins Spiel kommen. Die nächste strittige Szene brachte den entscheidenden Vorteil für die Gastgeber. In der 81. Minute zeigte der Schiedsrichter auf den Punkt, ein vermeintliches Foulspiel im Oidtweiler Strafraum. Den Foulelfmeter konnte Moritz Bürger zunächst parieren, doch beim Nachschuss von Jeremy Labas war er machtlos (81.). Danach ergaben sich wenige spielerische Höhepunkte. Hektik und Diskussionen bestimmten die Schlussphase. Oidtweiler fehlte die Kraft für ein erneutes Comeback und Kohlscheid spielte es eiskalt runter.
Ein beeindruckender Fight wurde leider nicht belohnt. Mit dieser Einstellung und Leidenschaft müssen die Concorden sich aber vor keinem Team verstecken.
Souveräner Heimsieg
Nach zuletzt zwei Niederlagen stand die Concordia im Heimspiel gegen Ay-Yildizspor bereits leicht unter Zugzwang, um eine Negativserie wie in der Hinrunde zu vermeiden.
Von Beginn an zeigte Oidtweiler eine engagierte und disziplinierte Leistung. Zunächst tasteten sich beide Mannschaften vorsichtig ab. Nach eine Umschaltsituation hätte Andre Hochmuth das 1:0 erzielen müssen, allerding reagierte Torwart Yorulmaz stark (15.). Die Führung brachte kurz darauf aber Elvir Lubisthani nach einem langen Einwurf (20.). Mit der Führung im Rücken und einer kleinen Anpassung im System hatten die Concorden das Spiel vollkommen im Griff. Die einzige Chance für die Gäste vergab Karpuz per Lupfer (24.). Die Führung hätte in der intensiven Partie höher ausfallen können, jedoch blieb die Concordia mit der knappen Führung wachsam.
Kurz nach Wiederanpfiff machte sich dies bezahlt. Eine unzureichend geklärte Flanke vollstreckte Philipp Götting zum 2:0 (47.). Die vorzeitige Entscheidung brachte David Götting per Kopf nach einer Ecke (65.). Damit brach die Gegenwehr der Gäste komplett und Oidtweiler hätte das Ergebnis deutlich höher gestalten müssen. Viele gute Möglichkeiten scheiterten an fehlender Ruhe im Gestalten oder mangelnder Qualität im Abschluss. Beim 4:0 musste der Concordia somit unter die Arme gegriffen werden. Berat Karapinar war der Unglücksrabe und verlängerte einen Einwurf ins eigene Tor (76.).
Oidtweiler zeigt eine erwachsene Leistung und spielt erst zum dritten Mal zu Null. Damit gewinnen die Concorden hochverdient und sammeln Selbstvertrauen für weitere Aufgaben.
Derbypleite
In einer engen Partie unterliegt die Concordia dem Nachbarn aus Alsdorf. In einer dominanten Anfangsphase verpasst Oidtweiler es die Führung zu erzielen. Die dickste Gelegenheit dazu hatte Kevin Croe, der aus kurzer Distanz an Kirschall scheiterte. Plötzlich kam Mariadorf mit der ersten Chance perfekt ins Spiel. Nabil Irdi nutzte eine Unaufmerksamkeit in der Oidtweiler Defensive zum 1:0 (20.). Oidtweiler verlor kurz die Kontrolle, erspielte sich nach ein paar Minuten aber wieder gefährliche Situationen. Doch wieder nutze die Alemannia ihre Chancen eiskalt. Nach einem Freistoß staubte Ertugrul Kabadayi zum 2:0 ab (40.). Eine Führung der Hausherren und dann auch noch zu Null, war bei diesem Spielverlauf nicht abzusehen.
In der zweiten lief die Concordia mit viel Wut im Bauch an. Doch die klaren Chancen blieben lange aus. Häufig fehlte die letzte Konsequenz um den gegnerischen Sechszehner aus. Erst in der 77. Minute erzielte Andre Hochmuth den verdienten Anschlusstreffer (77.). Natürlich ergaben sich für die Gastgeber viele Räume zum Kontern. Einen dieser Konter nutzte Pascal Willems zum 3:1 (87.). Doch auch danach gaben sich die Concorden nicht geschlagen und antworteten postwendend mit dem 3:2 erneut durch Andre Hochmuth (89.). In der langen Nachspielzeit schwächte sich die Concordia auch noch selbst, da Manuel Lüttgens mit der roten Karte des Feldes verwiesen wurde (97.). Dennoch gab es diese eine letzte Chance für Oidtweiler. Nach einem Freistoß setzte Leon Roosen den Kopfball allerdings nur an den Pfosten.
Eine bittere und vermeidbare Niederlage, die im Derby doppelt wehtut.
20 Minuten zum vergessen
Beim Auswärtsspiel in Eicherscheid wollte die Concordia wieder an die starken ersten 60 Minuten gegen Stolberg anknüpfen - Es kam ganz anders. Angemahnte Nachlässigkeiten im Pokalspiel gegen Warden, sowie in der Schlussphase gegen Stolberg werden vom Tabellenführer eiskalt bestraft. Die ersten 18 Minuten in der Eifel sind schnell erzählt. Eicherscheid trat wie erwartet dominant auf und kontrollierte das Spiel. Oidtweiler war nicht auf der Höhe und kam in entscheidenden Momenten den Schritt zu spät oder hatte teilweise das Pech gepachtet. Ein Handelfmeter, ein Eigentor und zwei einfachste Spielzüge reichten, um das Spiel gefühlt bereits zu entscheiden - 4:0, 18 Minuten, was eine Hypothek für die restliche Spielzeit.
Auch wenn dieser katastrophale Auftritt nicht zu beschönigen ist, muss man den Concorden eines zugutehalten, man arbeitet sich in die Partie und gestaltete ab der 25. Minute ein ausgeglichenes Spiel. Selbstverständlich schaltete Eicherscheid einen Gang runter, aber es gab dann auf beiden Seiten gute Tormöglichkeiten. Der größte Unterschied beider Teams lag hauptsächlich in der Chancenverwertung. Während Eicherscheid vollkommen verdient 7 teilweise Traumtore machte, hätte die Concordia auch 4 oder 5 machen können.
Am Ende steht eine hochverdiente Niederlage, in der die Concordia wieder wichtige Erkenntnisse für die weitere Entwicklung sammeln konnte. Die entsprechende Reaktion ist im Derby gegen Mariadorf zu zeigen.
Perfekter Start in die Rückrunde
Am Sonntag stand der Rückrunden-Auftakt gegen SG Stolberg an und dabei ging der Matchplan der Concordia voll auf. Von der ersten Sekunde an überrannte man die Gäste aus Stolberg und schaffte früh klare Verhältnisse. Andre Hochmuth erzielte bereits in der 6. Minute das 1:0 nach einem langen Ball von Philipp Stollenwerk. Kurz darauf fand Philip Derichs mit einer mustergültigen Ecke den Kopf von Philipp Götting - 2:0 (11.). Oidtweiler blieb dran und erhöhte, erneut nach einen Eckball, durch Elvir Lubishtani auf 3:0 (26.). Dieses Ergebnis war bereits jetzt hochverdient und hätte deutlich höher ausfallen können. Die SG schwächte sich durch einen Platzverweis nach Beleidigung durch Luka Piecuszek selbst, wodurch immer mehr für einen Heimsieg sprach (33.).
Einen Vorwurf muss sich Oidtweiler gefallen lassen, denn bei 60 Minuten Überzahl müssen mehr Tore fallen. Viele Aktionen blieben zu Beginn der zweiten Halbzeit schlecht ausgespielt und die Partie plätscherte dahin. So konnte die SG Stolberg sehenswert durch Dominik Behr auf 3:1 verkürzen (79.). Die Nachlässigkeit der Concordia blieb aber unbestraft und ist als Warnschuss für die Rückrunde zu verzeichnen. Gegen Tabellenführer Eicherscheid muss die starke Leistung aus den ersten 65-70 Minuten gezeigt werden.
Einzug ins Pokal-Halbfinale
Nach einer durchwachsenen Wintervorbereitung stand für die Concordia sofort ein enorm wichtiges Spiel an. Mit dem Pokalviertelfinale gegen den Kreisliga-C-Ligisten Eintracht Warden, ergab sich die große Chance dem Pokaltraum einen Schritt näherzukommen.
In einem umkämpften Spiel bot Warden einen echten Pokalfight. Oidtweiler trat zwar dominant auf, verpasste es jedoch diese Dominanz in eine Führung umzuwandeln. Der letzte Pass zu ungenau, der Abschluss zu unkonzentriert oder Wardens Verteidiger oder Torwart verriegelten das Tor. Wie so häufig bestraften die Hausherren diese Nachlässigkeiten. Danny Klinkenberg den Außenseiter durch ein absolutes Traumtor mit 1:0 in Führung (39.). Zur Pause standen die Vorzeichen somit auf Pokalsensation.
Doch in der zweiten Halbzeit erhöhte Oidtweiler den Druck. Das Spiel verlagerte sich komplett in die Hälfte Wardens. Die entscheidende Personalie Kevin Croe. Zunehmend überforderte die Pressing-Maschine die Wardener Defensive. Den Elfmeter zum 1:1 (51.) holte er raus, das 1:2 erzielte Croe selbst (63.). Danach bleib die Concordia dran. Ein Eckball netzte Lukas Springmann zum 1:3 ein (75.), bevor Philipp Götting in der Nachspielzeit den Schlusspunkt setzte - 1:4 (93.).
Kurz gewackelt aber nicht gefallen - Oidtweiler zeigt in der zweiten Halbzeit eine gute Reaktion und steht verdient im Pokalhalbfinale gegen Raspo Brand.
Rückblick auf den Abschluss der Hinrunde
Für letzte Heimspiel der Hinrunde wollte die Concordia gegen Rhenania Richterich noch einmal alles auf dem Platz lassen und die Punkte an der Bahnhofstraße behalten. So traten die Concorden auch auf. Von Beginn an spielte nur eine Mannschaft. Angriff um Angriff versuchte Oidtweiler sofort klare Verhältnisse zu schaffen. Doch leider fehlte das letzte Quäntchen Glück in der Offensive. Als der Ball dann doch hochverdient im Netz lag, hatte das Schiedsrichtergespann etwas dagegen - Abseits. Somit blieb es beim, für die Gäste glücklichen, 0:0 zu Pause.
Auch die zweite Halbzeit gehörte klar der Concordia. Früh wurde Oidtweiler ein Tor erneut wegen Abseits zurückgenommen. Wie es so oft kommen muss, erzielte Arthur Elijah Emmanuel Njikam Mouliom mit einem der seltenen Entlastungsangriffe der Gäste das 0:1 aus dem kompletten Nichts (56.). Doch das motivierte die Concorden nochmal mehr. In den letzten 20 Minuten prasselten die, fast schon wütenden, Angriffe auf die Richtericher Defensive nur so ein. Mehrere Großchancen blieben ungenutzt, doch Andre Hochmuth brachte einen Angriff im Ziel unter - 1:1 (80.). Im letzten Heimspiel gehen also ganz klar eher zwei Punkte verloren, die Einstellung und das Auftreten waren jedoch makellos.
Das letzte Spiel des Jahres sollte das Nachholspiel gegen Germania Hilfahrt sein. Auf der harten Asche in Hückelhoven gestaltete sich ein ganz anderes Spiel als noch zuvor gegen Richterich. Hilfahrt nahm klar die Favoritenrolle ein und bestimmte das Spiel, während die Concordia, mit einigen personellen Ausfällen, eine wahren Fight ablieferte. Die größte Chance im ersten Durchgang gehörte jedoch Oidtweiler, als Andre Hochmuth kurz vor der Pause allein durch war. Leider hatte der Platz etwas dagegen, sodass die Großchance durch einige Unebenheiten verhindert wurde.
In der zweiten Hälfte erhöhte Hilfarth nach und nach den Druck. Einige gute Tormöglichkeiten ließen die Hausherren liegen. Sowohl eine leidenschaftliche Abwehrleistung als auch ein immer stärker werdender Moritz Bürger verhinderten jedoch die Oidtweiler-Niederlage.
Somit erkämpfen sich die Concorden einen Punkt im letzten Spiel des Jahres. Die letzten 9 Partien bleibt Oidtweiler somit ungeschlagen. Mit neuer Kraft und neuen Vorsätzen geht es nun in die Vorbereitung auf eine lange Rückrunde.
Perfekte Woche nach langer Pause
Die Concorden meistern eine schwierige Woche mit Bravour. Nach fast 3 Wochen Spielfrei, stand Oidtweiler vor einer schwierigen Englischen-Woche mit Partien gegen Falke Bergrath, VfR Würselen und SC Erkelenz.
Durch einer frühen Führung durch Kevin Croe gewannen die Concorden gegen Falke Bergrath direkt wieder Sicherheit in ihren Abläufen. Die Führung hielt lange und hätte eigentlich ausgebaut werden müssen, so blieb es bis in die Schlussminuten spannend. Mit einem Weltklasse-Save verhinderte Moritz Bürger den späten Ausgleich, sodass in den Schlussminuten Lucas Hübner und Lazar Savic die Entscheidung herbeibringen konnten. Ein verdienter 3:1-Heimerfolg.
Unter der Woche stand das schwierige Pokalspiel beim VfR Würselen an. Vor 4 Wochen trennte man sich noch Unentschieden in der Liga. Da verspielten die Concorden eine Führung in der zweiten Halbzeit. Im Pokal verschlief Oidtweiler die Anfangsphase und lag früh mit 1:0 zurück. Doch noch vor der Pause drehten Kevin Croe und Robin Switalla die Partie mit zwei Toren nach Standards. Ein frühes Fallrückzieher-Tor von Robin Switalla im zweiten Durchgang brachte wieder mehr Sicherheit in die Partie, denn die Kräfte schwanden mehr und mehr bei den Concorden. Den Schlusspunkt setzte Elvir Lubisahtni mit dem verdienten 1:4-Sieg - Viertelfinale im Kreispokal!!!
Mit diesen harten Spielen in den Beinen ging es zum schwierigen Auswärtsspiel beim SC Erkelenz. Auch hier lief man früh einem Rückstand hinterher. Doch auch hier arbeiteten sich die Concorden in die Partie. Elvir Lubishtani und Lukas Springmann netzten in der ersten Halbzeit zur verdienten 1:2-Führung. Doch dieses Mal verpasste es die Concordia diesen Vorsprung in die Halbzeit mitzunehmen. Eine Unaufmerksamkeit ermöglichte Erkelenz den 2:2-Ausgleich kurz vor der Pause. Im zweiten Durchgang war es wieder Elvir Lubishtani, der die erneute Führung brachte. Danach hieß es für die Concorden wieder leiden, leiden, leiden. Wenig spielerische Elemente, viel Kampf und Leidenschaft. Aber das kann Oidtweiler. In der 90. Minute erzielte Nils Geldner den 2:4-Siegtreffer.
3 Spiele, 3 Siege. Oidtweiler hat die lange Pause gut genutzt und geht nun mit sehr viel Schwung in die letzten beiden Partien diesen Jahres. Entscheidender Faktor scheint aktuell die Bank zu sein. In jedem Spiel entschieden die Einwechselspieler die Partien in der Schlussphase. Das ist bemerkenswert.
Flutlichtspiel endet ohne Sieger
Am 11. Spieltag empfing Concordia an der Bahnhofstraße den VfR Würselen zu einem spannenden Flutlichtspiel. Nach dem Remis gegen Roetgen wollte die Concordia vor heimischem Publikum endlich wieder drei Punkte einfahren. Auch die Gäste standen unter Druck: Nach neun Spielen und nur drei Punkten belegte der VfR den 14. Tabellenplatz.
Die erste Halbzeit bot ein ansehnliches und intensives Spiel mit Chancen auf beiden Seiten. Kurz vor dem Pausenpfiff brachte Elvir Lubishtani (42.) die Hausherren verdient in Führung.
Nach dem Seitenwechsel verlor die Partie jedoch zunehmend an Spielfluss. Immer wieder kam es zu Unterbrechungen und kleineren Auseinandersetzungen. In der 74. Minute erzielte Luca Lauscher mit einem sehenswerten Treffer sein erstes Saisontor und gleichzeitig den Ausgleich für Würselen. Auch danach fand das Spiel nicht mehr richtig in Fahrt – zahlreiche Verletzungspausen verhinderten einen flüssigen Verlauf.
In der Nachspielzeit sorgte ein hartes Foul an der Mittellinie noch einmal für Aufregung: Metehan Tuncer sah nach einem riskanten Einsteigen die Rote Karte. Die hitzige Szene führte zu einer Rangelei, die das Schiedsrichtergespann nur mit Mühe beruhigen konnte.
Am Ende trennte man sich mit einem leistungsgerechten 1:1-Unentschieden. Dieses emotionale Duell dürfte die Spannung für das anstehende Pokalspiel am 20. November noch einmal deutlich erhöht haben.
2 Punkte liegen gelassen
Gegen Roetgen wollte die Concordia zu Hause unbedingt 3 Punkte und den dritten Sieg in Folge einfahren. Trotz dem ersten Pfostentreffer nach 2 Minuten durch Philipp Götting, begann das Spiel denkbar schlecht für die Hausherren. Daniel Sauren brachte Roetgen mit einem Schuss aus 30 Metern früh in Führung - davon schießt man nur sehr wenige in einer Karriere (7.). Dieses 0:1 spielte Roetgen in die Karten. Ein sehr tiefstehender Block hatte danach keine Lust mehr wirklich Fußball zu spielen. Lange Unterbrechungen und viele Fouls unterbrachen immer wieder Oidtweilers Spielfluss. Die dennoch entstandenen Chancen wurden, wie so oft in der Saison, liegen gelassen.
In der zweiten Halbzeit kochte die ohnehin schon hitzige Partie über. Daniel Sauren foulte Lukas Springmann sehr hart und ging das Risiko einer Verletzung des Gegners ein. Folgerichtig gab es die rote Karte (50.). Die Dominanz der Concorden wurde dadurch noch größer. Es musste jedoch ein Elfmeter herhalten. Philipp Stollenwerk verwandelte sicher zum 1:1 (64.). Die Spannung war in der Schlussphase unglaublich hoch. In der sehr hektischen Stimmung sah Stollenwerk die gelb-rote Karte für sein zweites Foulspiel (81.). Danach traf Roetgen nach dem fälligen Freistoß die Latte, doch auch Oidtweiler kam noch zu zwei 100-prozentigen Chancen. Elvir Lubisthani scheiterte an einem Abwehrspieler auf der Linie und Kevin Croe traf per Kopf den Pfosten (87., 93.).
Mit dem Schlusspfiff war die Enttäuschung bei der Concordia groß. Mit einem Chancenverhältnis von 15:4 muss am Ende ein Sieg stehen.
Später Auswärtssieg
Oidtweiler gewinnt verdient das Auswärtsspiel beim TV Konzen in einer aufregenden Nachspielzeit. Nach dem Befreiungsschlag gegen Haaren galt es den Sieg in Konzen zu bestätigen. Von Beginn an trat man in der Eifel sehr dominant auf und bestimmte die Spielrichtung. Dennoch hatte die Concorden Glück, da Marius Johnen, nach einer Unaufmerksamkeit in der Oidtweiler Defensive, vor dem leeren Tor den Ball nicht traf (12.). Dieser Wachmacher wirkte bei Oidtweiler. Der hohe Ballbesitzanteil konnte zwar nicht in klare Ideen umgemünzt werde und dennoch kam die Concordia zu mehreren Chancen in der ersten Halbzeit. Torwart Kevin Braun war der Hauptgrund für das 0:0 zur Pause.
Auch in Halbzeit glänzte der Keeper mit einigen Paraden, sodass es lange 0:0 stand. Während Oidtweiler jetzt auch spielerisch zu Chancen kam, tauchte Konzen nur vereinzelnd vor dem Gästetor auf. In der 74. Minute erlöste Lucas Hübner die Concorden. Nachdem Braun gegen den eigenen Mann überragend parieren musste, staubte Hübner zum verdienten 0:1 ab (74.). Auch danach blieb die Concordia dominant, verpasste jedoch die vorzeitige Entscheidung. In der Nachspielzeit erreichte das, ohnehin schon aufgeladene, Spiel seinen Höhepunkt. Yosief Tsegay erzielte nach einer Ecke den glücklichen 1:1-Ausgleich (90.+6.). Doch den Concorden blieb noch etwas Zeit, da das Spiel in der Schlussphase häufig unterbrochen war. Marcel Mertens foulte Andre Hochmuth hart im Mittelfeld und sah folgerichtig die gelb-rote Karte (90.+7.). Den fälligen Freistoß brachte Nils Geldner eher verunglückt in die Mitte, doch Elvir Lubishtani behauptete den Ball und zog gegen zwei Konzerner Verteidiger den berechtigten Elfmeter. 90+10 Philipp Stollenwerk gegen den überragenden Kevin Braun. Passend zu dieser Spannung schoss Stollenwerk den Elfmeter in die obere rechte Ecke, doch Braun erreichte den nicht optimal platzierten Ball mit einer Hand. Die Härte des Schusses und etwas Glück lenkten den Ball an die Unterkante der Latte und von da aus in Tor. 1:2-Siegtreffer (90.+10.).
Nach dem Spiel kochten die Gemüter noch etwas hoch, doch am verdienten 1:2- Auswärtssieg änderte dies auch nichts mehr.
Wichtiger Befreiungsschlag
Da fiel ordentlich Last von den Schultern der Concorden. Im Bezirksliga-Klassiker gegen DJK Haaren gewinnt die Concordia hochverdient mit 4:0. Von Beginn an zeigten die Hausherren den puren Willen das Ruder rumzureißen. Bereits nach 10 Sekunden lag der Ball durch ein Eigentor im Netz der Gäste, die wohl noch nicht ganz auf dem Platz waren. Immer noch in der Anfangsphase legten die Concorden nach einem langen Einwurf in Person von Elvir Lubishtani nach - 2:0 (16.). Danach nahm Oidtweiler den Fuß vom Gas und ließ Haaren besser in Spiel kommen. Dennoch blieben die Gäste meist ungefährlich. Die größte Chance klärte Philipp Götting per Kopf auf der Linie kurz vor der Pause. In der zweiten Halbzeit verwaltete Oidtweiler die Partie weitestgehend sehr gut. Zum richtigen Zeitpunkt erhöhte Nils Geldner durch einen Distanzschuss auf 3:0 (57.). Mit dieser Führung waren die Concorden durchaus zufrieden, setzten jedoch weiterhin Nadelstiche. Lukas Springmann vollendete einen Konter zum 4:0-Endstand (70.). Haaren traf in der Schlussphase noch das Aluminium, blieb aber ansonsten sehr ungefährlich. Vollkommen verdient beendet Oidtweiler die Negativserie und hofft auf neuen Aufschwung.
Der Knoten platzt nicht
Beim Kellerduell in Kuckum fehlte der Concordia die letzte Entschlossenheit. Nach einer Reihe von Niederlagen stand ein kompakteres Auftreten im Fokus. Dies gelang gegen den Aufsteiger auch sehr gut, jedoch schaffte es Oidtweiler wieder nicht aus der Vielzahl an Chancen Profit zu schlagen. Manchmal bewahrheiten sich die Weisheiten Sports dann auch noch, denn Kuckum bestrafte diese Fahrlässigkeit mit zwei Toren nach Standards.
Auch in der zweiten Halbzeit konnte die Concordia keine der Chancen in ein Tor umwandeln. Klare Torchancen, viel Ballbesitz, viele gefährliche Szenen und dennoch platzt der Knoten nicht. Kuckum konterte mit dem Abpfiff noch zum 3:0. Somit gewinnt Kuckum trotz eines deutlichen Chancenminus das Kellerduell deutlich.
Tabellenführer zu stark
Mit enormer Personalnot stemmte sich die Concordia gegen die erwartete Niederlage gegen den Kohlscheider BC. Nach früher Führung durch Lazar Savic flammte ein Funken Hoffnung bei den Concorden auf eine mögliche Sensation auf. Trotz des 1:1-Ausgleichs noch vor der Halbzeit präsentierte Oidtweiler sich sehr gut. Der Tabellenführer aus Kohlscheid behielt jedoch die Geduld und drehte die Partie in der zweiten Halbzeit komplett. Bereits in der 66. Minute schien die Partie mit dem 1:4 entschieden. Doch die Concorden gaben nicht auf. Mit dem Anschlusstreffer von Paul Sekuli in der 68. Minute antwortete die Concordia sofort. Für einen Punkt reichte die aufopferungsvolle Leistung jedoch nicht, denn es blieb der 2:4-Niederlage.
Keine Punkte gegen Ay-Yildizspor Hückelhoven
Am 4. Spieltag war die Concordia Oidtweiler zu Gast bei Ay-Yildizspor Hückelhoven. Oidtweiler startete ordentlich in die Partie: Sie ließen keine Chancen des Gegners zu, erspielten sich selbst jedoch ebenfalls nur wenige Möglichkeiten. Da diese nicht genutzt wurden, ging es mit einem 0:0 in die Halbzeitpause – ein Ergebnis, mit dem Hückelhoven zufrieden sein konnte, Oidtweiler jedoch nicht.
In der 55. Minute kam es dann, wie es kommen musste: Hückelhoven nutzte seine erste Torchance und ging durch Mehmet Yilmaz in Führung. Eine eher glückliche Führung, die Oidtweiler jedoch nicht aus dem Konzept brachte. Die Concordia erhöhte den Druck, erspielte sich weitere Chancen, scheiterte jedoch immer wieder an der Chancenverwertung.
In der Nachspielzeit, als Oidtweiler alles nach vorne warf, setzte Hückelhoven zum Konter an. Ex-Bundesligaprofi Raffael sorgte mit einem feinen Lupfer für das 2:0 und damit für die Entscheidung.
Der Endstand spiegelte die Leistung der beiden Mannschaften nicht wider, machte aber deutlich, dass Effizienz im Fußball oft der entscheidende Faktor ist.
Wichtiger Pokalsieg nach deutlicher Heimpleite
Am vergangenen Freitagabend stand für die Concordia ein weiteres Heimspiel an – allerdings kein gewöhnliches Ligaspiel, sondern das Derby gegen Mariadorf.
Beide Teams waren hoch motiviert, jedoch personell eingeschränkt. In der Anfangsphase hatte die Concordia zwei große Chancen durch Philipp Rosnersky (12.) und Kevin Croe (23.). Kurz darauf erzielte Lucas Heitzer mit einem satten Schuss ins lange Eck sein drittes Saisontor. In der 37. Minute legte Heitzer mit seinem Doppelpack nach, ehe Fabian Nießen mit einem sehenswerten 40-Meter-Tor das 3:0 zur Halbzeit markierte.
Nach dem Seitenwechsel wurde weniger Fußball gespielt. Oidtweiler bemühte sich zwar, doch es reichte nicht. Kurz vor dem Schlusspfiff erhöhten die Mariadorfer durch Nico Dautzenberg (85.) und Johann Matti van Helden (88., ebenfalls per 40-Meter-Tor) auf 5:0. Insgesamt war es ein verdienter Sieg für Mariadorf, auch wenn das Ergebnis um zwei bis drei Tore zu hoch ausfiel.
Nur wenige Tage später stand die Chance zur Wiedergutmachung an: das Pokalspiel am Donnerstagabend bei Germania Freund.
Bereits in der 9. Minute brachte Lazar Savic die Concordia per Kopfball in Führung. Dieses frühe Tor sorgte für Ruhe und Selbstvertrauen im Spiel der Gäste, die defensiv nichts zuließen. Kurz vor der Pause erhöhte Kevin Croe auf 2:0 (45.).
Nach dem Seitenwechsel legte die Concordia sofort nach: Paul Sekuli traf in der 50. Minute zum 3:0 und schnürte nur sieben Minuten später seinen Doppelpack (57.). Auch Lucas Hübner trug sich mit zwei Treffern (75./84.) in die Torschützenliste ein.
Am Ende stand ein souveräner 6:0-Auswärtssieg bei Germania Freund – die perfekte Antwort auf die Derbypleite.
Niederlage zum Heimauftakt in Oidtweiler
Mit Rückenwind aus der letzten Partie gegen die SG Stolberg ging es für Concordia Oidtweiler in das erste Saisonspiel an der Bahnhofstraße. Auch die Gäste aus Eicherscheid hatten ihr Auftaktspiel gewonnen und reisten entsprechend motiviert an.
Die Germania erwischte den besseren Start und belohnte sich früh. Bereits in der 7. Minute erzielte Louis Voßen nach einem Beinschuss und einem satten Abschluss in den Winkel sein zweites Saisontor. Ein schneller Konter der Gäste führte in der 28. Minute zu einem Eigentor von Lukas Schäfer – 0:2 aus Sicht der Concordia. Kurz darauf erhöhte Maik Stollenwerk nach Vorarbeit von Yassin Krings (34.) auf 0:3. Kurz vor der Pause gelang Oidtweiler der Anschlusstreffer: Über die rechte Seite setzte sich Lukas Springmann stark durch und legte auf den mitgelaufenen Philipp Götting zurück, der den Ball sicher im Tor unterbrachte.
Zur Halbzeit reagierte die Concordia mit drei Wechseln und stellte auf das gewohnte System um. Diese Anpassung zeigte Wirkung: Oidtweiler wurde dominater, was dazu führte, dass Eicherscheid über Konter zu ihren Chancen kamen. Eine dieser Möglichkeiten nutzte Nico Wilden in der 85. Minute zum 1:4-Endstand.
Auch wenn sich Oidtweiler mehr von diesem Auftakt erhofft hatte, zeigte die Mannschaft Kampfgeist und ließ die Köpfe nicht hängen. Die Mentalität stimmte – darauf lässt sich aufbauen.
Umkämpfter Auftaktsieg
Nach langer Vorbereitung ging es endlich wieder los. Dieses Mal startete die Saison für die Concordia auswärts bei der SG Stolberg. Eine spürbare Anspannung lag vor Spielbeginn in der Luft und sollte bis in die Schlussminuten bestehen bleiben.
Den besseren Start erwischte die Concordia. Zunächst abwartend überließ Oidtweiler Stolberg mehr Spielanteile, doch blieb durch schnelle Umschaltmomente gefährlich. In der 14. Minute setzte sich Lukas Springmann, in einem solchen Moment, über rechts stark durch. Sein Schuss konnte Marc Kuropka noch parieren, doch Elvir Lubishtani stand goldrichtig und staubte zum 0:1 ab (14.). Kurz darauf war es erneut ein Abpraller, in dem die Concorden einfach den Ticken wacher waren. Einen unangenehmen Freistoß von Emre Karatag ließ Kuropka nach vorne prallen, Andre Hochmuth setzte entschlossen nach und erhöhte auf 0:2 (19.). Danach verlor Oidtweiler etwas die Kontrolle, wodurch Stolberg, mit der vorhandenen fußballerischen Qualität, besser ins Spiel kam. Viele gefährliche Situationen überstanden die Concorden, doch bei dem perfekten Freistoß von Dominik Behr konnten alle nur zuschauen - 1:2 (31.).
Nach der Pause fand Oidtweiler aber wieder besseren Zugriff. Aggressives Auftreten und gute Organisation sorgten dafür, dass die SG nur selten wirklich klare Torchancen kreierte. Oidtweiler hingegen kam durch hohe Ballgewinne und schnelle Wege zum Tor zu guten Möglichkeiten. Bereits in der 55. Minuten vollendete Elvir Lubisthani eine schöne Kombination von Andre Hochmuth und Lukas Springmann zum 1:3 (55.). Stolberg kam wenn durch Standards zu gefährlichen Möglichkeiten. Einen dieser Standards köpfte Paul Marin Garcia zum 2:3 (74.). Oidtweiler muss sich den Vorwurf gefallen lassen, dass die Partie nicht früher entschieden wurde. Lucas Hübner und David Götting hätten nach ihren Einwechselungen auf 2:5 oder 2:6 stellen können. Stattdessen blieb es bis in die Schlusssekunden spannend. Mit der nötigen Leidenschaft verteidigte die Concordia jede Angriffswelle.
Eine Glanzleistung war dieser Auftaktsieg nicht, jedoch stimmte die Einstellung bei den Concorden und zudem gelang den Neuzugänge Hochmuth und Lubisthani ein Einstand nach Maß.